Die Hosokawa Gruppe hat einen vollständigen Prozess zur nachhaltigen Rückgewinnung von Carbon Black (rCB) aus Altreifen entwickelt. Durch mehrere auf die Pyrolyse folgende Schritte entsteht ein staubfreies, frei fließendes Granulat mit präziser Dosierbarkeit – direkt einsetzbar in der Reifenherstellung oder anderen gummibasierten Anwendungen.
Immer mehr Altreifen-Recyclingunternehmen suchen nach effektiven Methoden zur Rückgewinnung von Carbon Black. Unsere integrierte rCB-Verarbeitungslinie verwandelt dieses „schwarze Gold“ in ein hochwertiges Endprodukt, das sich optimal lagern, dosieren und weiterverarbeiten lässt – ein wichtiger Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und zur Reduktion des Einsatzes von neuem Ruß.
Dieser Prozess wurde durch die enge Zusammenarbeit mehrerer Unternehmen der Hosokawa Gruppe entwickelt – darunter Hosokawa Alpine, Hosokawa Micron und Hosokawa Solids Solutions – in Kombination mit bewährtem Equipment und langjähriger Erfahrung. Durch die enge Abstimmung aller Maschinen und Prozessschritte profitieren Recyclingunternehmen von einer durchgängig effizienten Gesamtanlage mit nur einem Ansprechpartner.

Dank unseres fundierten Know-hows gelingt es, rCB mit genau den Eigenschaften herzustellen, die Reifenhersteller verlangen: staubfreie, frei fließende Granulate mit hoher Dosiergenauigkeit. Nach dem Schreddern und Mahlen der Altreifen sowie der weitgehenden Stahlentfernung erfolgt die Pyrolyse. Öl und Gas werden abgetrennt und weiterverwertet, während das verbleibende Material die Basis für unseren Veredelungsprozess bildet. Dabei muss die Partikelstruktur des rCB gezielt angepasst werden.
Die Umwandlung des pyrolysierten Materials in hochwertiges rCB erfolgt in drei Schritten: Feinmahlung, Agglomeration und Trocknung. Für die Mahlung kommen zwei bewährte Technologien zum Einsatz:
Je nach Aschegehalt und Abrasivität bietet die TDG-Technologie Vorteile im Hinblick auf Betriebskosten und Produktqualität.
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Mahlanlagen erreichen oft Leistungen von 1 Tonne pro Stunde oder mehr – bei einer Schüttdichte von ca. 80–120 g/l entstehen schnell Volumina von >10 m³/h. rCB liegt dabei als feines, schlecht fließendes Pulver vor. Hier kommt die Expertise von Hosokawa Solids Solutions ins Spiel, die zuverlässige Systeme für das Handling und die Pufferung zwischen den Prozessschritten liefern.
In der nächsten Stufe wird das Mahlgut agglomeriert. Hier bietet Hosokawa zwei bewährte Technologien:
Beide Systeme arbeiten kontinuierlich und ermöglichen reproduzierbare Produktqualität.
Die entstandenen Agglomerate werden in einem statischen Wirbelschichttrockner von Hosokawa Micron schonend getrocknet – mit oder ohne Vibrationsunterstützung. Heißluft strömt von unten durch die perforierte Platte, wodurch das Produkt gleichmäßig verteilt und zur Kühlzone weitertransportiert wird. Nach abschließender Siebung wird das rCB gelagert oder verpackt.
Unser interdisziplinärer Anlagenansatz ermöglicht die Herstellung frei fließender, staubfreier rCB-Granulate mit optimaler Partikelstruktur – sofort einsatzbereit für die Reifenproduktion.
In unserem 2.000 m² großen Technikum in den Niederlanden unterstützen wir Sie bei der Entwicklung und Optimierung Ihrer rCB-Prozesse. Wir bieten praxisnahe Versuche im Labor- und Produktionsmaßstab mit detaillierten technischen Berichten zu Anlagen-Setup, Prozessdaten und Leistungsparametern – damit Sie sich sicher für die beste Lösung entscheiden können.
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Hosokawa Micron entwickelt Systeme für die Pulver- und Schüttgutverarbeitung mit Fokus auf Energieeffizienz, Prozessoptimierung und langfristige Anlagenperformance. Als ISO 14001 zertifiziertes Unternehmen mit einer EcoVadis-Silbermedaille unterstützen wir eine nachhaltigere und energieeffizientere Pulververarbeitung.