Hosokawa Alpine entwickelt Technologien zum Mahlen und Sichten sowie zum Kompaktieren für die industrielle Pulver- und Partikelverarbeitung. Das Portfolio umfasst die Zerkleinerung, Partikelgrößenkontrolle und Partikelvergrößerung für Anwendungen in der Chemie-, Lebensmittel- und Pharmaindustrie sowie für Mineralien und fortschrittliche Materialien.
Die Mahltechnologien von Hosokawa Alpine reichen von der Grobzerkleinerung bis zur Fein- und Feinstvermahlung. Die Auswahl der geeigneten Maschine hängt unter anderem von der gewünschten Partikelgrößenverteilung, den Materialeigenschaften, dem Durchsatz, dem Verschleißverhalten und der Temperaturempfindlichkeit ab. Das Portfolio umfasst Prallmühlen, Sichtermühlen, Strahlmühlen und weitere Zerkleinerungssysteme.
Alpine-Sichter trennen Pulver nach Partikelgröße und ermöglichen eine gezielte Kontrolle der endgültigen Partikelgrößenverteilung. Je nach Anwendung kann die Sichtung in einen Mahlprozess integriert oder als separater Prozessschritt für Feinabscheidung, Entstaubung oder Produktfraktionierung eingesetzt werden.
Die Kompaktierungstechnologien von Hosokawa Alpine verdichten und vergrößern Pulver zu Granulaten, Schülpen oder Briketts. Abhängig vom Material und dem nachfolgenden Prozess kann die Kompaktierung das Produkthandling, die Schüttdichte, das Fließverhalten und die weitere Verarbeitung verbessern.

Die Geschichte von Alpine reicht bis ins Jahr 1898 zurück, als Otto Holzhäuer eine mechanische Werkstatt gründete. 1909 erhielt das Unternehmen den Namen „Alpine Maschinenfabrik-Gesellschaft m.b.H.“. Der Name Alpine leitet sich von den Alpen ab und symbolisiert den Anspruch des Unternehmens an hohe technische Standards.
Bereits in den Anfangsjahren konzentrierte sich Alpine auf die mechanische Verfahrenstechnik. 1903 erhielt das Unternehmen ein Patent für eine Universal-Zerkleinerungsmaschine. Es folgten weitere Entwicklungen und Patente für Mühlen und andere Zerkleinerungsmaschinen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg stellte Alpine Ingenieure und Techniker der ehemaligen Messerschmitt AG in Augsburg ein. Ihre Kenntnisse aus den Bereichen Aerodynamik und Strahltriebwerksentwicklung flossen in die Entwicklung neuer Windsichter ein.
Ab 1950 erweiterte Alpine seine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten auf Maschinen für die Kunststoffverarbeitung. Daraus entstand ein eigener Geschäftsbereich, der sich seit 1960 auf Folienblasanlagen spezialisiert.
1987 wurde die Alpine AG von der Hosokawa Micron Group übernommen und anschließend in Hosokawa Alpine AG umbenannt.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Hosokawa Alpine.
Unsere Verfahrensexperten helfen Ihnen, die passende Lösung für Ihre Materialien, Prozessanforderungen und Produktionsziele zu finden.
Hosokawa Micron B.V. engagiert sich für nachhaltige und verantwortungsvolle Verfahrenstechnik. Unser Umweltmanagementsystem ist nach ISO 14001 zertifiziert; mit unserer EcoVadis-Silbermedaille zählen wir zu den besten 3 % der bewerteten Unternehmen im Spezialmaschinenbau.